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Das Institut für Solarenergieforschung bekommt hohen Besuch aus Berlin

11.07.2017

Professor Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, stattet dem Institut für Solarenergieforschung (ISFH) am 11. Juli einen Besuch ab, der für Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Rolf Brendel eine besondere Bedeutung hat.

Wenn auch dieser Besuch im Zusammenhang mit der Wahlkreisreise des Bundestagsabgeordneten Michael Vietz steht, so hat er auch unabhängig davon eine besondere Bedeutung, weil es zwischen der Ministerin und dem Forschungsinstitut am Ohrberg eine langjährige Verbindung gibt.

„Frau Professor Wanka hat, als sie damals noch Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft & Kultur war, am ISFH seinerzeit eine neue Medienversorgung im SolarTeC in Betrieb genommen.“, erinnert sich Brendel. Damit waren nicht nur signifikante Fördergelder des Landes für das ISFH verbunden, sondern es war auch ein sehr wichtiger Beitrag für weitere Forschungen in der Solartechnik und damit auch die erfolgreiche Entwicklung des Solarforschungsinstituts insgesamt. „Diese großzügige Förderung hat uns insbesondere wichtige Projekte im Bereich industrielle Solarzellen ermöglicht“, hebt Brendel hervor. „Natürlich möchten wir der Ministerin gern zeigen, was wir aus dieser Möglichkeit gemacht haben“, ergänzt der Institutsleiter.

Im SolarTeC-Technikum werden produktionsrelevante Solarzellkonzepte auf industrietypischen Siliziumwafern mit siebgedruckten Metallkontakten entwickelt und optimiert. Mit diesen Prozessen gelang es dem ISFH zuletzt im Jahr 2016, den Weltrekord für ein Photovoltaikmodul aus industrietypischen Solarzellen nach Deutschland zu holen. Heute gehört das ISFH mit seinen Zellkonzepten zur weltweiten Spitzengruppe und ist deswegen ein gefragter Forschungspartner für Maschinenbauer und Zellhersteller.

Anlässlich ihres Besuches zeigen die Mitarbeiter des ISFH der Ministerin, wie sich das Institut seitdem entwickelt hat. So lernt Frau Wanka die Bereiche Photovoltaik und Solare Systeme genauer kennen, beides Herzstücke der Forschung am Ohrberg, in denen heute insgesamt 150 Mitarbeiter beschäftigt sind.

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