DISC – Beidseitig kontaktierte Solarzellen mit innovativen ladungsträgerselektiven Kontakten

Ansprechpartner
Dr. Byungsul Min
Tel.: +49(0)5151-999 644
E-Mail:

Mitarbeiter DISC Projekt

Das Ziel des DISC-Projektes ist die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die nächste Generation von hocheffizienten Photovoltaik- (PV) Solarzellen und -Modulen zur Erreichung extrem niedriger Stromkosten mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt.

Aus technologischer Sicht vereint der Ansatz des DISC-Projektes die aktuelle einfache, nicht strukturierte Architektur der beidseitig kontaktierten Silizium-Solarzellen mit innovativen ladungsträgerselektiven Kontakten. Das DISC-Projekt zielt auf Solarzellenwirkungsgrade auf großer Fläche von >25.5% und Wirkungsgrade >22% auf Modulebene. Gleichzeitig soll die Herstellung in einer Pilotlinie bei wettbewerbsfähigen Kosten gezeigt werden.

Auf diese Weise wird das DISC-Projekt Schlüsselelemente entwickeln, welche zu sehr niedrigen Stromgestehungskosten in Europa zwischen 3,7 und 6,4 €ct/kWh (abhängig von der Bestrahlungsstärke) beitragen, wobei mittelfristig noch weitere Reduzierungen möglich sein könnten. Dadurch kann PV zu einer der günstigsten verfügbaren Stromquellen werden. DISC wird ein modernes Moduldesign haben, mit außergewöhnlicher Alterungsbeständigkeit, reduziertem Verbrauch seltener Materialien (Ag, In) und erhöhter Energieausbeute. Die hoch-effizienten PV-Module, welche in DISC entwickelt werden, zielen auf Dachinstallationen ab, so dass die in der Vergangenheit bei anderen PV-Technologien aufgetretenen Bedenken bzgl. Landnutzung abgemildert werden. Darüber hinaus wird innerhalb des Projektes eine Lebenszyklusanalyse durchgeführt, um zu verhindern, dass negative Umwelteinflüsse innerhalb der Wertschöpfungskette einfach nur verschoben werden, so dass die Nachhaltigkeit insgesamt verbessert wird.

DISC wird durch das Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal, unterstützt durch AYMING, koordiniert.


Projektpartner

 

Laufzeit

01.10.2016 – 30.09.2019


Förderung

Dieses 3-Jahres-Projekt wird mit Mitteln des Horizont2020 EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation unter dem Förderkennzeichen 727529 gefördert.

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