EnEff:Stadt Verbundvorhaben:
Wind-Solar Wärmepumpen-Quartier – Erneuerbar betriebene Wärmepumpen zur Minimierung des Primärenergiebedarfs

Ansprechpartner
Dr. Tobias Ohrdes
Tel.: +49(0)5151-999 505
E-Mail:

Kopplung von Strom und Wärme bietet neue Potentiale

Durch den vermehrten Zubau von erneuerbaren Energien, wie Windkraft- und Photovoltaik Anlagen, ist das Stromnetz neben bereits vorhandenen nutzungsabhängigen Schwankungen zusätzlich der stark wetterabhängigen Produktion aus erneuerbaren Energien unterlegen. Da der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung stetig steigt, ist es notwendig, neue Ansätze zu entwickeln, die eine ganzheitliche Integration von erneuerbaren Energien in unser Energiesystem ermöglichen. Hierbei ist es besonders wichtig, nicht nur die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien zu berücksichtigen, sondern auch die Wärmeerzeugung insbesondere für Heizung und Warmwasser in die Betrachtung des Gesamtsystems einzubeziehen.

Neue Herausforderungen an die Stromnetze

Für die Wärmeerzeugung in privaten Haushalten werden zumeist die fossilen Brennstoffe Öl und Gas verwendet. Diese fossilen Energieträger können durch den Einsatz von solarthermischen Anlagen und Wärmepumpen in der Wärmeerzeugung ersetzt werden. Der Einsatz von Wärmepumpen kann jedoch zu einer erhöhten Belastung des Stromnetzes führen, wenn überall ein hoher Wärmebedarf besteht, d.h. an einem kalten Wintertag: Viele Wärmepumpen in einem Ortsnetz können dann durch den erwarteten gleichzeitigen Betrieb eine Belastungen für das Stromnetz darstellen.

Ziele des Forschungsprojektes

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, das Verhalten und die Auswirkungen des Betriebs vieler Wärmepumpen innerhalb eines Ortsnetzes zu analysieren. Wichtig ist dabei die Frage, mit welcher Gleichzeitigkeit die Wärmepumpen in der Siedlung laufen. Auf Basis von gemessenen Haushaltslastprofilen soll ermittelt werden, ob und in welchem Umfang der Strombedarf eines solchen Ortsnetzes aus Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen gedeckt werden kann, bzw. welche zusätzlichen elektrischen oder thermischen Speicher idealerweise erforderlich sind. Des Weiteren soll untersucht werden, ob durch einen untereinander abgestimmten Betrieb der Wärmepumpen der Strombedarf des gesamten Ortsnetzes an die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien angepasst werden kann und Leistungsspitzen vermieden werden können. Das übergeordnete Projektziel ist es, Planungsgrundlagen für Wind-Solar-Wärmepumpensiedlungen zu erarbeiten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Projekthomepage: https://www.wpuq.de


Projektpartner

Das Verbundvorhaben wird vom BMWi gefördert und von den Partnern Institut für Solarenergieforschung Hameln, TU Clausthal – IEE, STIEBEL ELTRON und Energieservice Westfalen Weser durchgeführt.


Laufzeit
15.08.2017 – 14.08.2020


Förderung

BMWi Logo

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