Pressemitteilung 1666

Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur nimmt im neuen Kalibrierlabor des Calibration & Test Center (CalTeC) am ISFH die Strom-Spannungskurve einer Solarzelle auf. Links im Bild der Leiter des Kalibrierlabors, Dr. Karsten Bothe, vorn der Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Rolf Brendel.

Emmerthal (RGo/RNi). Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic´, besuchte am 31. August 2016 das Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH) im Rahmen ihrer Sommerreise.
Am Institut für Solarenergieforschung in Emmerthal bei Hameln erhielt die Ministerin Einblicke in die Entwicklung hocheffizienter und kostengünstiger Solarsysteme. Insbesondere besuchte sie das neu eingerichtete Kalibrierlabor „Calibration and Test Center“ (CalTeC), welches kalibrierte und hochpräzise Messungen an Solarzellen und Spektrometern für die Industrie anbietet.

Außerdem präsentierte das ISFH eine Neuentwicklung im Bereich von sogenannten „thermochromen“ Absorberschichten für Sonnenkollektoren. Als thermochrom werden Materialien bezeichnet, die ab einer bestimmten Temperatur ihre optischen Eigenschaften ändern. Sobald eine kritische Temperatur überschritten wird, verändert die neue Absorberschicht ihr Emissionsvermögen und gibt überschüssige Energie als Wärmestrahlung an die Umgebung ab. Auf diese Weise können Solarkollektoren mit geringeren Stillstandstemperaturen hergestellt werden. Die vom ISFH vorangetrieben Technik wird derzeit von der Industrie für Prototypen-Kollektoren weiter optimiert.

„Das ISFH ist ein exzellentes Forschungsinstitut mit einer einzigartigen Forschungsinfrastruktur in Norddeutschland. Die hier geleistete Forschungsarbeit im Bereich der Solarenergie ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende“, ließ die Ministerin nach ihrem Besuch verlauten. Als gute Nachricht stellte die Ministerin die Erhöhung der institutionellen Förderung durch ihr Ministerium um 500.000 € ab dem kommenden Jahr in Aussicht. Prof. Brendel bedankte sich bei der Ministerin für diese deutliche Erhöhung des bestehenden Etatansatzes, die es dem ISFH ermöglicht, weiterhin mit den besten Solarforschungseinrichtungen der Welt zu konkurrieren.

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