Verbundvorhaben: Street – Einsatz von hocheffizienten Solarzellen in elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen

Ansprechpartner
Prof. Dr. Robby Peibst
Tel.: +49(0)5151-999 313
E-Mail: peibst@isfh.de

Im Vorhaben ‚Street‘ adressieren 8 Partner aus Wissenschaft und Industrie die Herausforderung, Photovoltaik (PV) und Elektromobilität zusammenzuführen zu Vehicle Integrated (VI-) PV, und dabei ein ökonomisch und ökologisch sinnvolles Kosten zu Nutzen-Verhältnis zu demonstrieren. Das Konsortium bearbeitet dabei ein breites Aufgabenspektrum von Einzelschicht-, Zell- und Modulentwicklung über die elektrische und mechanische Integration der Module im Fahrzeug bis hin zu Testfahrten.

Das Teilvorhaben des ISFH hat, neben der Koordination des Gesamtverbundes, das übergeordnete Ziel, die (im Rahmen der Projekt-Nomenklatur) dritte Generation von Zellen bzw. Strings zu entwickeln, die einen hohen Energieertrag sowohl unter voller Beleuchtung als auch unter Teilverschattung ermöglichen und somit zum Gesamtziel des sinnvollen Kosten-zu-Nutzen-Verhältnisses beitragen. Dafür ist neben einem hohen Energieertrag auch ein potentiell günstiger Prozessfluss nötig. Der hohe Energieertrag soll mit IBC-Zellen (engl. Interdigited Back Contact) erreicht werden, bei denen der Emitter in Form eines passivierenden polysilicon on oxide (POLO-) Kontaktes realisiert ist. Damit die Strings auch unter Teilverschattung einen hohen Energieertrag liefern, sollen in jede Zelle Bypassdioden integriert werden. Die Verschaltung der IBC-Zellen zu Strings soll auf Basis der Multi-Wire-Technologie erfolgen. Das Projektziel ist die Entwicklung und die Bereitstellung hocheffizienter POLO-IBC-Strings zur Ausstattung eines Elektrofahrzeuges, wobei ein Zell-Wirkungsgrad von 25% erreicht werden soll.

Verbundpartner

Laufzeit

01.08.2018 – 31.12.2021

Förderung

Das Projekt „Street – Einsatz von hocheffizienten Solarzellen in elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen“ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unter dem Förderkennzeichen 0324275A gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autoren.

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