Unser Institut

Organigramm des ISFH

Am Institut für Solarenergieforschung GmbH Hameln (ISFH) werden innovative Komponenten für die photovoltaische und solarthermische Nutzung der Sonnenenergie entwickelt. Dabei stehen das physikalische Verständnis und verallgemeinerbare technologische Erkenntnisse sowie die Entwicklung von kostengünstigen Prozessen im Vordergrund. Die am ISFH hergestellten Komponenten werden in Energiesystemen getestet, denn erst das Verhalten im System entscheidet über den Erfolg einer Entwicklung. Das System selbst ist dabei ein besonders wichtiger Teil der Forschungsarbeit.

Gemeinsam mit unseren Industriepartnern und unseren Studierenden, die am ISFH ihre Studien-, Bachelor- oder Masterarbeiten anfertigen, fördern wir die Nutzung von Solarenergie durch Forschung und Innovation.

Das ISFH ist als Forschungsinstitut des Landes Niedersachsen in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH organisiert. Es ist ein An-Institut der „Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover“ und unterhält auch Kooperationen mit anderen Universitäten und Fachhochschulen Niedersachsens sowie anderer Bundesländer. Geschäftsführer des ISFH ist Prof. Dr.-Ing. habil. Rolf Brendel, der gleichzeitig auch Universitätsprofessor an der Fakultät für Mathematik und Physik der Leibniz Universität Hannover ist. Professor Brendel leitet am Institut für Festkörperphysik die Abteilung Solarenergie.

Das ISFH besteht aus den Abteilungen „Photovoltaik“ und „Solare Systeme“ sowie dem Kalibrier- und Prüfzentrum „ISFH CalTeC“.

In der Photovoltaikforschung gehören grundlegende Materialuntersuchungen ebenso zu den Aufgaben, wie die Entwicklung von Prozessen und Anlagen für die Herstellung von Solarzellen. Das Hauptinteresse gilt der Entwicklung neuer Silizium-Solarzellen mit Wirkungsgraden von mehr als 23 %, hocheffizienten Tandem-Solarzellen und der zugehörigen PV-Modultechnologie. Übergeordnetes Ziel ist das Senken der Produktionskosten von Solarzellen und PV-Modulen.

Die Abteilung Solare Systeme stellt die integrierte Gesamtenergieversorgung mit Strom und Wärme von dezentralen Einheiten wie Gebäuden und Siedlungen in den Mittelpunkt. Zielsetzung ist eine kostengünstige und CO2-arme Energieversorgung in qualitativ hochwertigen Systemen. Dazu werden am ISFH u.a. thermische Sonnenkollektoren, Wärmepumpen, neuartige Beschichtungsverfahren, Speicherkonzepte sowie für Energiesysteme neue Anwendungen und Kombinationen entwickelt, bewertet und optimiert.

Das ISFH CalTeC (Calibration and Test Center) bietet unabhängige und akkreditierte Messungen zur Kalibrierung von Silizium-Solarzellen sowie zur Prüfung von solaren Absorberbeschichtungen, Spektroradiometern und solarthermischen Systemen und Komponenten an.

Die zentralen Dienste stützen die gesamte Infrastruktur des Institutes. Sie bestehen aus einem technischen Bereich mit Mechanikwerkstatt, EDV-Support und einem administrativen Bereich, dem die Sekretariate, das Rechnungswesen und die Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet sind. Die zentralen Dienste werden von Dipl.-Oec. Wolfgang Gaßdorf geleitet, der gleichzeitig stellvertretender Institutsleiter ist.

Das ISFH ist Mitglied der Zuse-Gemeinschaft, einem technologie- und branchenoffenen Verband unabhängiger Industrieforschungseinrichtungen. Ferner ist das Institut Mitglied im Forschungs Verbund Erneuerbare Energien (FVEE), einem Zusammenschluss außeruniversitärer deutscher Forschungsinstitute, der seine Forschungstätigkeiten auf nationaler Ebene im Bereich der erneuerbaren Energien koordiniert. Außerdem ist das Institut Mitglied im Laboratorium für Nano- und Quantenengineering (LNQE), im Leibniz Forschungszentrum Energie 2050 (LiFE 2050) und untertützt die Arbeit des Energieforschungszentrums Niedersachsen (efzn).

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät die Geschäftsführung. Er besteht gemäß dem Gesellschaftervertrag aus bis zu neun Mitgliedern. Ein Teil der Mitglieder wird vom Land Niedersachsen direkt entsandt, die übrigen werden von der Gesellschafterversammlung gewählt. Der Aufsichtsrat lädt zu seinen Sitzungen regelmäßig Gäste ein, die beratende Funktion ausüben.

Die Mitglieder dieses Gremiums sind

  • Ministerialrat Dr. Sebastian Huster (Vorsitzender des Aufsichtsrates), Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hannover
  • Landrat Dirk Adomat, Landkreis Hameln-Pyrmont
  • Prof. Dr. Rolf Haug, Leibniz Universität Hannover
  • Stefan Kirsch, Niedersächsisches Finanzministerium, Hannover
  • Prof. Dr. Bernd Rech, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
  • Martin Roßmann, Viessmann Werke GmbH & Co. KG
  • Baudirektorin Dr. Anke Grieße, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Hannover
Wissenschaftlicher Beirat

Der wissenschaftliche Beirat berät den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung des ISFH in allen wissenschaftlichen, technischen und organisatorischen Fragen. Die Beiratsmitglieder werden durch den niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur ernannt.

Die Mitglieder des Beirates sind anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschung und Industrie sowie Persönlichkeiten, die aus ihrer Berufserfahrung besondere Kenntnisse in den Arbeitsfeldern des ISFH haben.

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates sind

  • Prof. Dr.-Ing. Holger Blume (Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats), Leibniz Universität Hannover – Vizepräsident für Forschung und Transfer, Hannover
  • Dr. Jutta Trube (Stv. Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats)
  • Dr. Gunter Erfurt, Meyer Burger Technology AG, Thun, Schweiz
  • Prof. Dr.-Ing. Phillip Geyer, Leibniz Universität Hannover – Institut für Nachhaltige Gebäudetechnologie, Hannover
  • Dr. Michel Haller, SPF Institut für Solartechnik, OST, Ostschweizer Fachhochschule, Rapperswil, Schweiz
  • Dr. Helge Haverkamp, centrotherm international AG, Blaubeuren
  • Dr. Winfried Hoffmann, ASE, Hanau
  • Prof. Dr.-Ing. Katharina Klemt-Albert, RWTH-Aachen – Institut für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen, Aachen
  • Dipl.-Ing. Gerald Müller, Viessmann Climate Solutions SE, Allendorf (Eder)
  • Dr. Delfina Muñoz, National Institute for Solar Energy (INES), Le Bourget du Lac, Frankreich
  • Dr. Lars Oberbeck, Total S. A., Paris, Frankreich
  • Prof. Dr.-Ing. Annika Raatz, Leibniz Universität Hannover – Institut für Montagetechnik, Hannover
  • Dr. Kai Schiefelbein, Stiebel-Eltron GmbH & Co. KG, Holzminden
  • Prof. Dr. Frithjof Staiß, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart
  • Prof. Dr. Arthur Weeber, TNO, Niederlande