ISFH stärkt Forschungsinfrastruktur für Photovoltaik, Wasserstoff und Wärmepumpen

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Mobiler Spektrometermesskopf
Mobiler Spektrometermesskopf (unter dem H von ISFH) in einem Messplatz zur Messung der Leistung von Solarmodulen mit Spektrometern mitten im Bild. Diese neu angeschafften Spektrometer werden zum einen genutzt, um das Spektrum eines Sonnensimulators zu messen und zum anderen, um die sogenannte spektrale Empfindlichkeit von Solarmodulen insbesondere von innovativen Tandemsolarmodule bestimmen zu können. Die Tandemtechnologie wird in Zukunft wesentlich höhere Wirkungsgrade (>30%) für Solarmodule erlauben als bisher (~25%). 

Mit neuen digitalen Mess- und Prüfsystemen baut das Institut für Solarenergieforschung Hameln seine Forschungsinfrastruktur für klimaneutrale Energietechnologien weiter aus. Ein vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) mit 200.000 Euro gefördertes Investitionsprojekt (Förderkennzeichen: 76221-4257/2025, 11.12.2025 bis zum 31.05.2026) wurde erfolgreich abgeschlossen.

Die neuen Anlagen unterstützen die Forschung in den Bereichen Photovoltaik, Wasserstoff und Wärmepumpen. Sie ermöglichen die automatisierte Erfassung großer Datenmengen, die präzise Charakterisierung von Materialien sowie die Erprobung neuer Technologien unter praxisnahen Bedingungen. Forschende können damit Entwicklungsprozesse beschleunigen und die Leistungsfähigkeit von Solarmodulen, Elektrolyseuren und Wärmepumpensystemen gezielt verbessern. 

Ein Schwerpunkt liegt auf der digitalen Vernetzung der neuen Infrastruktur. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage für datengetriebene Auswertungen und den Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz. Dadurch lassen sich Materialeigenschaften, Fertigungsprozesse und Systemverhalten schneller analysieren und weiterentwickeln. Die Investition stärkt die Forschungskapazitäten des ISFH in zentralen Technologiefeldern der Energiewende. Die neuen Systeme werden bereits in laufenden Forschungsprojekten eingesetzt und schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Kooperationen mit Wissenschaft, Industrie und Politik. 

Das ISFH bedankt sich beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur für die Förderung. Die Investition trägt dazu bei, Niedersachsen als Forschungs- und Innovationsstandort für erneuerbare Energien weiter zu stärken.