AlpaKa - Arbeitsplatzladesäulen für parkende Kraftfahrzeuge ohne ac-Strom
Alpaka ist ein Pilotprojekt zur Erprobung neuartiger Arbeitsplatz-Ladesäulen, die weitgehend ohne AC-Umwandlung auskommen.
01.03.2026 – 31.12.2028
Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Richtlinie „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ – Intelligente Energieverteilungssysteme unter dem Förderkennzeichen ZAM 2 87071148 kofinanziert.
AlpaKa ist ein Pilotprojekt zur Erprobung neuartiger Arbeitsplatz-Ladesäulen, die weitgehend ohne AC-Umwandlung auskommen. Am Parkplatz Ohrberg in Emmerthal entsteht eine Ladeinfrastruktur mit 15 öffentlichen Ladepunkten, PV-Carports und einem Batteriespeicher. Durch Gleichstromkopplung von PV, Speicher und Fahrzeugen werden Verluste reduziert, netzdienliche Strategien getestet und übertragbare Lösungen für Firmen- und Besucherparkplätze entwickelt.
Welche Fragen sollen im Rahmen von AlpaKa beantwortet werden?
Wo werden E-Fahrzeuge in Zukunft geladen?
- Hauptladeort für die meisten E-Fahrzeuge ist noch das private Umfeld (Ein-/Mehrfamilienhäuser)
- Öffentliche Ladepunkte an Supermärkten und Tankstellen sind ungeeignet für Langzeitparken
- Autobahn & Schnellladeparks dienen primär der Fernmobilität und nicht dem Alltag
- Firmenparkplätze sind noch wenig erschlossen, aber idealer Ort für planbares, PV-optimiertes Langzeitladen während der Arbeitszeit
Wie lädt man DC/DC und PV-optimiert?
- Nahezu die gesamte deutsche Ladeinfrastruktur basiert auf AC/AC oder AC/DC Ladesäulen
- 100 kWh die direkt (DC) aus der PV-Anlage stammen entsprechen teilweise nur 89 kWh aus dem Stromnetz (AC)
- Langsames DC/DC-Laden nutzt PV am besten, entspricht besser dem Nutzungsprofil und entlastet das Stromnetz
„Slow but Steady“ - Ein neuer Forschungsansatz
- Nutzungsprofile sind ein wertvoller Datenschatz und geben Aufschluss über potenzielle Flexibilität
- Vorbildcharakter für größere Parkplatz-Installationen in der Region
- Die ökologische Ladeinfrastruktur der Zukunft wird nicht alleine aus Schnelladepunkten bestehen
- Eine intelligente Steuerung kann mehr als die PV-Nutzung zu optimieren
- Die geplante Parkdauer kann direkt zur Priorisierung der Ladeleistung genutzt werden
- Reduzierte Ladeleistungen <7,4 kW entlasten zusätzlich das Stromnetz
- Ein Dienst-Kfz parkt > 8 Stunden und bietet ganz besondere Potentiale für die intelligente Steuerung!
Wir bedanken uns für die Förderung bei
