In dem Vorhaben werden die Partner ein lösungsmittelfreies und industrielles Perowskit-Herstellungsverfahren mit hohem Durchsatz entwickeln. Die bisherige Ratenlimitierung bei Vakuum-basierten Prozessen soll durch eine Kombination zweier innovativer Verfahren adressiert werden: der Close-Space Sublimation, erstmalig angewandt für die anorganischen Perowskit-Bestandteile, und der Gasphasentransport-Abscheidung der organischen Bestandteile zu einem lösungsmittelfreien „PVD2VTD“-Prozess. Das ISFH wird, aufbauend auf vielversprechenden Vorergebnissen mit Alleinstellungscharakter, die bzgl. Kostenreduktion mächtigste Prozessvariante aus der „Siliziumwelt“, die Batchprozessierung, mit vergleichbar kurzen Prozesszeiten erstmalig in die Perowskit-Herstellung mittels VTD übertragen. Dabei soll ein Technology Readiness Level von mindestens 5 erreicht werden. Die Prozesskontrolle und die Reproduzierbarkeit sollen durch die Anwendung fortgeschrittener insitu Messverfahren verbessert werden. Darauf basierend werden in HOPP Methoden des Maschinellen Lernens zur Prozessoptimierung evaluiert.
Ansprechperson
Prof. Dr. Robby Peibst
Gruppenleiter Solarzellen der nächsten Generation
Partner



Förderung
